Urlaubstagebuch 2011
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Ekkilsøy 2011

Dienstag, 19.7.2011

18 °C, sonnig

6.33 Uhr geht es in Tangerhütte los. Die Fahrt bis Kiel verläuft absolut problemlos. Das übliche Prozedere läuft nun ab. Um 13.45 Uhr waren wir in unserer Kabine. Das war schon mal eine angenehme Überraschung.

Kabine

Sehr gemütlich, mit Minibar und Fernseher. Das Ganze Dank 'Angelweb-Shop' zum absolut günstigen Preis. Leider war das Frühstücksbuffet lange nicht so, wie wir es noch vor 3 Jahren erlebt hatten. Trotzdem war es eine gute Entscheidung mit der ColorLine zu Fahren.

Beltbrücke

Mittwoch, 20.07.2011

Oslo: 19 °C, sonnig -- Ekkilsoy: 12 °C, Regen

Pünktlich um 10.00 Uhr waren wir am Mittwoch in Oslo. Die Fahrt in Richtung Kristiansund beginnt bei Sonnenschein und Temperaturen um 18 °C. Es rollt prima. Wir fahren wieder westlich des Mösjesee's über Gjövik in Richtung Lillehammer. Die Mautstelle passieren wir auf der 'Autopass' Spur. Für die Maut habe ich mich bei Aotopass angemeldet.

Das Wetter hält sich gut. Wir beschließen auf der Fahrt einen Zwischenstopp am Trollstiegen einzulegen. Es sind nur knapp 40 km mehr als normal. Wenn wir von Ekkilsøy aus hierhin fahren, ist das eine Tagestour.

Beim Hinauffahren ging mein Puls wohl fast doppelt so hoch. So richtig Spaß habe ich an solchen Straßen nicht. Die Aussicht allerdings entschädigt. Seit einigen Jahren wird hier gebaut. Unter Anderem gibt es zwei neue Aussichtsplattformen direkt über dem Wasserfall.

Aussicht Aussicht

Aussicht

Ab Afranes beginnt es zu regnen. Der Regen hört erst kurz vor der Atlantikstraße auf. Andrea freut sich über den Regenbogen, der uns hier begrüßt.

Regenbogen

Gegen 20.45 Uhr kamen wir hier endlich an. Nach einer herzlichen Begrüßung packen wir die Sachen aus, es gibt das erste Abendbrot auf unserer Ferieninsel, einen kleinen Schlummertrunk und dann ab in's Bett.

Donnerstag, 21.7.2011

13 °C, wolkig, Wind: N 2-3

Wir haben sehr gut geschlafen. Leider sieht das Wetter nicht so rosig aus. Wolken und leichter Nieselregen. Egal, erst mal Frühstück, danach fahren wir Einkaufen.

Wir basteln dann an unserem Fanggerät, und schaffen alles zum Bootshaus. Der Regen hat nachgelassen und der Wind ist schwach. Gegen 14.00 Uhr brechen wir zum 1. Angelausflug 2011 auf.

Hinter der Fischfarm haben wir keinen Erfolg. Wir fahren nach Sveggen und versuchen es dort. Das Wetter lässt es zu. Wer weiß, wie oft das vorkommt. Die ersten Versuche bringen keinen Erfolg. Dann bekommen wir in ca. 35m die ersten Makrelen, kleine Köhler und Pollacks. Auch ein kleiner Dorsch war dabei. Außer den Makrelen landet nichts in der Fischkiste. Der Wind frischt dann aber doch so auf, das wir hier abbrechen müssen.

Auf der Fahrt zurück machen wir noch einen Versuch in der Lengecke. Die erste Drift ist ein voller Erfolg. Ein Köhler (ca. 4 kg) sitzt am Haken. An einer 40 gr. Rute macht das richtig Laune. Allerdings dauert es auch etwas länger. Ein schöner Fisch landet etwas später in der Tiefkühltruhe. Andrea meint, es ist Neptuns Dank für' s Abschleppen eines in 'Seenot' geratenen Schweden.

Alles in Allem, es fing gut an...

Freitag, 22.7.2011

11 °C, regnerisch, Wind: 5-6 NW

Es ist kalt, und windig. Am Vormittag machen wir nur einen kleinen Spaziergang zum Zeltplatz. Es sind kaum Boote auf dem Wasser. Außerdem sind auch einige Hütten nicht belegt. Das Wetter ist schon seit längerer Zeit so schlecht.

Wir machen heute einen Ruhetag. Andreas Hals ist auch  noch nicht wieder in Ordnung. Also bleibt Zeit zum Brötchen backen.

Samstag, 23.7.2011

10 °C, regnerisch, Wind: NW 5

Die Ereignisse in Oslo machen uns sehr betroffen. Wir saßen am Abend mit Tränen in den Augen vor dem Fernseher. Unser Mitgefühl gilt allen Betroffenen.

Der Vormittag vergeht bei Regen und Wind mit Lesen und Basteln. Ein kleiner Spaziergang am Nachmittag, dann aber doch noch ein Versuch. Gegen 17.00 Uhr fahren wir in's Flache südlich der Brücke. Einige kleine Dorsche, ein paar Heringe und eine Makrele. Dann aber hat Andrea einen guten Dorsch an der Angel. Er bring fast 4 kg auf die Waage. Na also, es geht doch. Wieder ein schönes Paket Filet in der Kühltruhe.

Sonntag, 24.7.2011

16 °C, wolkig, Wind: N 2-4

Seelachs

Wir stehen extra früh (7.00 Uhr) auf. Das Wetter ist zu unserer Überraschung gut. Leicht böiger Wind, zum Teil blauer Himmel. Für eine Ausfahrt nach Sveggen ist es aber zu windig. Also ab in die Lengecke. Vom Felsen driften wir in südlicher Richtung. Dabei wechselt die Wassertiefe von 25 m auf 70 m. Andrea beginnt mit einem sehr schönen Wittling. Dann gibt es einen heftigen Ruck an meiner Makrelenangel. Die Bremse ist zum Glück gut eingestellt. Es kommt ein stattlicher Seelachs an Bord. Er hat den kleinen Makrelenhaken voll im Maul. Ein schöner Fisch. Foto --> zurück in den 'Teich'. Dann wurden es bis zum Mittag 12 Wittlinge, 1 Leng, 1 Schellfisch und eine Makrele.

Gegen 16.45 Uhr der zweite Versuch. Strahlender Sonnenschein.

Sommer in Norwegen

Wir fahren nach Sveggen, die Dünung war für unser Boot aber zu stark. Deshalb finden wir uns wenig später in der Lengecke wieder. Andrea fängt einen schönen Schellfisch und weitere 4 Wittlinge kommen dazu. Dann zieht im Nordosten ein Gewitter auf. Wir brechen die Ausfahrt ab, bevor es regnet.

Gewitter

Montag, 25.7.2011

11 °C, Regen, Wind: W 3, zunehmend

Ich stehe schon um 6.30 Uhr zum Brötchen backen auf. Die Frühstücksbrötchen sind einfach toll.

Wir fahren gegen 8.00 Uhr in die Lengecke. Aber außer drei Makrelen kommt nichts weiter an Bord. Da der Wind aber zunimmt, fahren wir zurück. Wir nutzen den Tag zum Einkaufen, Tanken und Geld holen. Das Wetter wird nicht besser. Es hat sich eingeregnet.

Dienstag, 26.7.2011

12 °C, Regen, Wind: 4 W, böhig

Der Wecker klingelt um 7.00 Uhr. Ein Blick nach draußen --> eine Stunde weiterschlafen. Gegen 9.00 Uhr versuchen wir es am Leuchtturm. Der Wind ist kräftig. Die Fische entweder nicht hungrig oder nicht hier. Trotz Wind fahren wir zur Lengecke. Ein Wittling, ein Schellfisch. Es macht keinen Spaß bei Regen und Wind zu angeln. Also ein weiterer Versuch südlich der Brücke. Hier gibt es noch 2 Makrelen und einen Schellfisch.

Am Abend versuchen wir es erneut. Es war allerdings eine Luft(Wind-)nummer. Morgen soll das Wetter besser werden.

Mittwoch, 27.7.2011

14 °C, wolkig, Wind: W 3 - 4

Ausfahrt gegen 7.30 Uhr. Der Wind ist immer noch recht heftig. In der Lengecke ist das Wasser vom Regen der letzten Tage bräunlich eingefärbt. Trotzdem fangen wir heute gut. Andrea stellt einen neuen persönlichen Rekord auf. Dorsch, 83 cm, ca 5 kg. Gegen Mittag haben wir 12 Fische im Boot.

Filet schneiden, Flossenabschnitte und Mittelgräten sammeln und ab in die Wohnung. Die Tiefkühltruhe bekommt zu tun. Aus den Resten wird ein Sud gekocht. Daraus werden Eispakete für den Transport. Zu Hause bilden sie dann eine sehr gute Soßengrundlage.

Am späteren Abend versuchen wir noch eine Ausfahrt nach Sveggen. Andrea kann noch einen schönen Seehecht von fast 4 kg in' s Boot holen.

Es war ein sehr erfolgreicher Angeltag!!! Danke!!

Donnerstag, 28.7.2011

16 °C, neblig, Nieselregen, Wind: 0 (!!!)

Am frühen Morgen backe ich wieder Brötchen. Das Wetter sieht nicht so toll aus. Erst Frühstück, dann sehen wir weiter. Nebel, Nieselregen, kein Wind --> wir entscheiden uns für' s Weiterschlafen.

in der Schlinge

Das geplante warme Mittagessen fällt heute aus. Es geht zum Angeln. Wir fahren natürlich nach Sveggen. Der Wind ist sehr schwach und die Drift zu Beginn gering, wird dann aber besser. Andrea fängt einen Seehecht in der 'Schlinge'. Der beköderte Haken hing, abgerissen, im Fischmaul. Das Vorfach hatte sich jedoch so um den Fischschwanz gewickelt, dass wir den Fisch sicher in das Boot holen konnten.

Es ist ein guter Angel- und auch Fangtag. Bis gegen 16.30 Uhr fangen wir 1 Dorsch, 2 Seehechte, und zwei Köhler. Die Fischkiste war damit gut gefüllt.

Kurz nach 18.00 Uhr war der Fisch in der Truhe und ein Topf mit Fischsud stand bereits auf dem Herd.

Danke, für diesen schönen Tag.

Freitag, 29.7.2011

14 °C, wolkig, Nebel Wind: 2 N

Am Morgen ist es sehr neblig und es regnet. Wir verbringen den Vormittag mit Lesen und Tagebuchschreiben. Andrea macht nach dem Mittag einen Spaziergang und bringt einige schöne Fotos mit.

Diesteln am Wegesrand

Gegen 15.00 Uhr fahren wir zum Fischen. Der Regen hat aufgehört, der Wind ist schwach, also prima Angelwetter um vor Sveggen zu fischen. Ich nehme meine 70 gr Rute (2,70 m) und einen Speedjigger am Vorfach mit einem Beifänger. Gleich die erste Drift bringt einen schönen Köhler. Der Fisch war 78 cm lang und ca 4 kg. Dann kamen noch 2 Dorsche und ein Schellfisch. Zum Schluss hatte ich noch einen Biss an der weichen Rute. Vom Gefühl her waren es zwei. Leider haben wir keinen Fisch gesehen. Ohne großen Zug ist das Vorfach gebrochen. Schade.

Es war aber wieder ein schöner Angeltag... Danke!

Samstag, 30.7.2011

14 °C, wolkig Wind: 2 zunehmend 5

Der Wecker klingelt um 8.00 Uhr, der Blick aus dem Fenster sagt: bedeckt, kein Regen, und wenig Wind. Also frühstücken und auf nach Sveggen. Draußen ist es windiger als wir vermutet hatten, aber wir starten trotzdem. Bei der ersten Drift ist meine Rute krumm wie ein Flitzebogen und die Bremse schnarrt. Nach 'schwerem Kampf' kommt ein Seelachs von 10 kg und 78 cm Länge an Bord. Ich habe doch ein wenig Pudding in den Knien. Andrea meint ich habe gestrahlt wie Bolle. Es fing gut an.Auch die nächsten Driften brachte stolze Seelachse aus dem Mittelwasser.

Wir haben 5 große Seelachse in der Kiste (zwei gute Dorsche durften wieder in die Freiheit) und damit war die Kiste voll. Da dann aber der Wind heftiger wurde brechen wir die Angelei ab und fahren zurück. Der Wind nimmt immer mehr zu. Wir waren heute genau zur rechten Zeit am rechten Ort.

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Sonntag, 31.7.2011

16 °C, bedeckt, Wind: 4-2 NO - O

Um 7.30 Uhr beginnt der Sonntag mit dem Brötchenbacken (Rezept auf Anfrage!!). Der Wind bläst doch heftig. Wir können uns nicht so recht entscheiden. Gegen 10.30 Uhr versuchen wir es dann doch.

In der Lengecke ist die Drift ordentlich. Leichte Pilker kommen nicht bis zum Grund. Mehrere Driften bleiben erfolglos. Doch dann hatten wir 6 Makrelen. Ab diesem Moment ging es dann noch ganz gut. Es waren am Ende 4 Schellfische, 1 Köhler und ein Seehecht in der Kiste.

Mittagspause

Die Tide ist zurzeit sehr stark. Unser Boot lässt sich bei voller Ebbe nicht mehr bewegen. Deshalb machen wir uns gegen 17.00 Uhr noch einmal auf den Weg. Erster Halt in der Lengecke. Erfolglos. Ein kleiner Wittling, das war alles. Also wagen wir uns nach Sveggen. Der Wind ist nicht mehr so kräftig, aber die See ist noch aufgewühlt. Die Driftrichtung ist nicht immer gleich. Seltsam. Trotzdem konnte Andrea ihren Köhlerrekord verbessern. 5 kg 82 cm. Ein strammer Fisch. Dazu kamen noch zwei schöne Dorsche. Einer davon wunderschön rotbraun. Wieder hatten wir hier einen sehr erfolgreichen Angeltag.

Für Petter und Svava haben wir den Köhler und einen Dorsch küchenfertig mitgebracht. Da Petter nicht mehr allein zum Fischen fährt, haben sich beide sehr darüber gefreut. Wir freuen uns auch. Viele Male hat uns Petter mit seinen Fangkünsten unsere Kiste mit gefüllt. Jetzt können wir ein wenig davon zurück geben. Ist doch toll.

Montag, 1.8.2011

18 °C wolkig, Wind 2 NO

Es waren wieder starke Köhler und zwei Dorsche in der Fischkiste. Leider auch ein Abriss. So etwas habe ich bisher nicht erlebt. Biss, Drill --> ab! Ok, kann passieren. Hochkurbeln. Plötzlich ein Ruck in der Rute. Die Bremse schnarrt. Nach etwa 2 Minuten --> ab! Gut, oder auch nicht. Hochkurbeln. Dann wieder im Mittelwasser ein kräftiger Ruck. Der Fisch zieht ab auf den Grund. Nach einigen Minuten bekomme ich den Fisch vom Grund weg. Er fängt an zu schütteln und zu schlagen. Ruck --> alles weg. Das war ein Erlebnis der besonderen Art. Leider haben wir den Fisch nicht gesehen, vom Gefühl her war es ein Seehecht. Definitiv kein Seelachs. Schade. Dieses Mal hat der Fisch gewonnen. Auch ok.

Von den 5 strammen Fischen machen 2 als Filetpaket unsere Gefriertruhe entgültig voll. Wir haben damit unsere Fangquote voll ausgeschöpft. Dank an Neptun und seine Gehilfen.

Heute hatte ich auch die Gelegenheit, Andrea beim Drill zu filmen. Die aufbereiteten Filmchen gibt es später hier zu sehen.

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Um den Fisch sicher in das Boot zu bekommen, musste ich die Kamera aus der Hand legen. Es war ein Seelachs von etwa 4 kg. Wir möchten es vermeiden, Bilder von toten Fischen zu zeigen. Die Bilder hier zeigen nur lebende Fische, die zurück gesetzt wurden.

Dienstag, 2.8.2011

22° C, sonnig, Wind: NO 2

Das Wetter zeigt sich von seiner besten Seite. Voller Elan starten wir unseren ersten Ausflug gleich nach dem Frühstück. Sveggen, wir kommen.

Sonne pur

Die erste Drift bringt beim ersten Ablassen einen heftigen Biss. Das war dann auch alles für die nächsten 2 Stunden. Dann zieht auch noch Nebel auf. Von See her kommt eine Nebelwalze auf uns zu. Da ich kein Risiko eingehen will, brechen wir ab und fahren zurück. Im Fjord war die Sicht dann wieder fast perfekt.

Am Nachmittag noch ein Versuch. Wir fahren bei bestem Wetter los. Dieses Mal habe ich aber zum Glück unser Navi dabei. Es kommt wie am Vormittag. Kein Fisch aber richtig dicker Nebel. Ich musste wirklich mit dem elektonischen Kompass über den Fjord fahren. Wir hätten so gern noch den einen oder anderen Fisch gefangen. Ok, dann eben erst wieder im nächsten Jahr.

Am Abend machen wir uns schon daran, die Angelsachen für die Heimreise vorzubereiten. Das dauert auch alles seine Zeit.

Abendlicht auf der Insel

Danach noch ein kleiner Spaziergang und der Tag geht zu Ende. So langsam kommt Abschiedsstimmung auf.

Mittwoch, 3.8.2011

23° C, sonnig, Wind: O 2-3

Unser letzter Urlaubstag bei Svava und Petter beginnt ganz entspannt. Die Sonne meint es zum Abschied gut. Nach dem Frühstück starten wir dieses Mal zu einer Ausfahrt mit dem Auto. Einmal rund um Averöy. An der Atlantikstraße machen wir natürlich wieder halt. Im Souveniershop gibt es ein schönes Panoramabild. Der Preis allerdings veranlasst mich, es selbst mit Panoramabildern zu versuchen. Hier ein 2.Beispiel.

Atlantikstraße

Das erste Panoramabild steht oben im Logobereich meiner Seite!

Am Nachmittag sind wir zum Kaffee bei Svava  und Petter eingeladen. Es gibt Waffeln, Käsekuchen und Eis mit Früchten. Hhmmmmm.

Bei dieser Gelegenheit wird gleich der Termin für das kommende Jahr vereinbart. Schweren Herzens verabschieden wir uns schon am Abend von unseren Gastgebern. Es war ein wunderschöner Urlaub.


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