Christstollen aus dem Steinbackofen
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Stollenbäckerei...

Stollenbacken 2012

Gegen 9.00 Uhr habe ich aus Mehl, Milch und Hefe einen Vorteig angesetzt. Der muss jetzt ca. 45 Minuten gehen.

Vorteig in der Küchenmaschine

Nach knapp 40 Minuten kamen dann die restlichen Zutaten in die Maschine. Durch die große Menge Butter, hatte die Küchenmaschine so ihre Schwierigkeiten. Am Ende landete der Teig auf dem Backbrett. Handarbeit ist eben manchmal notwendig.

Teig und Früchte im Verhältnis 1:1

Den Teig habe ich in zwei gleiche Teile geschnitten, ausgerollt und mit je der Hälfte der Früchtemischung belegt und diese dann schonend untergearbeitet.

Teig und Früchte

Daraus wird je einStollen geform und auf ein Backblech gesetzt.

Rohling aus dem Blech

Nach kurzer Teigruhe kamen die zwei Stollenrohlinge bei 180°C in den Backofen. Nach etwa 35 Minuten habe ich die Temperatur auf 165°C reduziert und die Stollen fertig gebacken. Nach 55 Minuten sahen sie so aus:

nach 55 Minuten im Ofen

Nach einer kurzen Abkühlphase wurden die Stollen mit flüssiger Butter bepinselt und dann mit Puderzucken bestreut.

mit Butter bestrichen

mit Zucker bestreut

Jetzt muss die Stolle, gut verpackt, bis zum Weihnachtsfest reifen. Das komplette Rezept zum Nachbacken kommt auch....

Zutaten:

1000 gr. Mehl Typ 550
100 gr. Hefe
200 ml Milch
500 gr. Butter
120 gr. Zucker
2 Eier
15 gr. Salz
Mark einer Vanilleschote
Zitronenabrieb
750 gr. Sultaninen
200 gr. gestiftete Mandeln
100 gr. Zitronat
1 Tasse Rum
Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

Aus wenig Mehl, der warmen Milch und der Hefe einen Vorteig bereiten und diesen dann ca. 40 Minuten gehen lassen. Mit den übrigen Zutaten (außer Früchte) zu einem glatten Teig verarbeiten.
Die Früchte werden schon am Vortag mit dem Rum eingeweicht und erst zum Schluss vorsichtig in den Teig eingearbeitet. Danach die Stollen formen und bei etwa 180°C 50 Minuten backen. Nach dem Backen mit reichlich flüssiger Butter bestreichen und mit Puderzucker bestreuen.

 

Stollenbacken 2011

Mohnstollen

Am Dienstag habe ich meinen ersten Mohnstollen gebacken. Zum Glück habe ich eine sehr alte Gewürzmühle. Damit habe ich den Blaumohn in Schwarzmohn verwandelt. Dazu kamen Mandelstifte und in Rum eingeweichte Rosinen. Das ganze mit kochender Milch, etwas Butter, Vanillezucker verrührt und etwa 3 Stunden quellen lassen. In der Zwischenzeit haben ich den Hefeteig gerührt. Mehl, Butter, Hefe, 1 Ei, Salz, Zucker, warme Milch... das war's. Den Teig habe ich allerdings viermal zusammengeschlagen und erst nach den drei Stunden ausgerollt, mit der Mohnmasse bestrichen und zur Stolle aufgerollt.

Hier das Ergebnis:

der erste Versuch einer Mohnstolle

Heute fand dann auch schon der Geschmackstest statt. Uns hat der Stollen sehr gut geschmeckt. Da Mohnstollen wohl nicht so lagerfähig wie normale Stolle ist, habe ich einen Teil eingefroren. Auch hier bin ich gespannt, wie der Geschmack nach dem Auftauen ist. (Hat nach dem Auftauen super geschmeckt.)

Fazit: Es hat sich gelohnt. Das wird wiederholt.

Rosinenstollen

In diesem Jahr habe ich wieder Stolle gebacken. Dank der Anleitung aus dem Forum der Steinbackofenfreunde hat es prima geklappt. Insgesamt 9 Stollen sind bisher fertig. 6 davon im Steinbackofen im Garten.

Es zieht jedes Mal ein unglaublicher Duft durch Gegend auch wenn es draußen recht windig ist.

Hier gibt es gleich ein paar Fotos dazu.

 

Zutaten

Aus diesen Zutaten entsteht der Grundteig und die Früchtemischung.

 

Grundteig

Nach dem Kneten muss der Teig ca. 30 Minuten ruhen. Dann werden die 'Früchte' eingearbeitet.

 

drei Teiglinge

Der Teig wird in drei Portionen geteilt und daraus werden dann die Stollen geformt.

 

Stolle geformt

Der Stollenteig wird gewirkt, gefaltet, teilweise ausgerollt und dann zusammengeklappt. So entsteht die typische Stollenform.

 

fast fertig

Die Stollen waren ca. 50 Minuten bei etwa 190°C im Backofen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

 

fertig...

Nur noch mit flüssiger Butter bestreichen, erst mit Vanillezucker, dann mit Puderzucker bestreuen, auskühlen lassen und für mindesten 2 Wochen verpackt reifen lassen.

 

 


 

Stollenbacken 2010

Vorbereitung

Das Projekt 'Stollenbacken' begann bereits vor einem Jahr mit der Suche nach einem brauchbaren Rezept. Vom Text auf dem Papier habe ich aber noch lange keine schmackhafte Stolle! Egal, ich habe mich auf ein Rezept eingestellt. Der Einkauf war schon mal nicht schlecht. Immerhin kommen 2 kg Rosinen fast 2kg Butter und gut 4 kg Mehl in den Teig. Ich hoffe, das es dann auch mindestens 6 Stollen werden. Ich werde den Entstehungsprozess dokumentiern und hier darüber in Wort und Bild berichten....

Los geht's

In einem Wort: Klasse!!!!

Ich habe 7 Stollen mit je 1,5 kg und eine Stolle mit 700 gr. gebacken. Zwei Stollen habe ich zur Probe bereits bei ca. 230 °C in den Ofen gegeben. Das war keine so gut Idee. Sie hatten eine starke Bräunung und waren noch nicht durchgebacken. Die kleine war ok aber die große Stolle musste ich im Herd bei geringerer Hitze fertig backen. Egal, die schmeckt auch.

Die restliche 6 Stollen kamen dann bei 180°C Grad in den Ofen. Nach 80 min. war es geschafft. Raus aus dem Ofen, Butter und Zucker darüber und fertig.

Es lag ein herrlicher Duft im Haus. Einfach unbeschreiblich. Natürlich mussten wir die erste Stolle gleich warm anschneiden... Warm hat sie mir nicht geschmeckt. Ich war ein wenig enttäuscht. Aber dann. Am nächsten Morgen, also nicht einmal einen Tag nach dem Backen, das war schon etwas anderes. Wenn die Aromen noch besser herauskmmen, dann ist das nicht auszuhalten. Wir sind begeistert. Die Mühe hat sich gelohnt.

Hier einige BIlder:

Zutaten
Ein Teil der Zutaten.

Zutaten
Zum gehen kamen die Teiglinge in Körbe.

Zutaten
Sieben Stollen zu je 1,5 kg Gewicht.

Zutaten
Fertig gebacken nach ca. 80 Minuten

Zutaten
Das Endprodukt!

Nach dem Abkühlen habe ich die Stollen in Pergamentpapier eingewickelt, in Beuteln verpackt und kühl zum reifen gelagert. Die nächste Kostprobe gibt es am 2. Advent.

Jetzt haben wir bereits den 3. Advent. Die Zahl der Stollen hat sich auf drei reduziert. Die Stollen sind recht fest im Teig aber geschmacklich sehr gut. Der erste Versuch ist gelungen.


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