Jerkbait Materialien
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Was brauche ich für Material?

  1. Für den Rohling

    Zu Beginn meiner Versuche benutzte ich Kiefern- bzw. Buchenholzleisten. Die Verarbeitung war nicht so kompliziert. Sägen, schleifen, kein Problem.
    Für das Schwimmverhalten müssen die Rohlinge allerdings in's Wasser. Da fing das Theater an. Wasseraufnahme, Quellen, Oberflächenveränderungen.....
    Das lässt sich alles irgendwie in den Griff bekommen, ist aber aufwendig.

    Der nächste Versuch startete mit Abachi-Holz. Das kannte ich vorher nicht. Es ist aber auf jeden Fall besser als Nadelholz. Das Quellverhalten ist komplett anders. Kaum dass es Probleme macht.
    Beim Schleifen traten dann aber Schwierigkeiten auf, die ich beim einheimischen Holz nicht hatte. Der Schleifstaub war für mich absolut giftig. Hustenreiz, Hautrötung usw. ohne Atemmaske und Abzug geht da garnichts.
    Nach weiteren Recherchen kam dann Hartschaumstoff. Dazu aber später mehr...

  2. Für die Ösen

    Die Ösen entstehen aus 1,00 mm V4A Draht. Mittels Handbohrmaschine und Schraubstock werden etwa 10 cm lange Drahtstücke zur Öse verdrallt. abei entsteht eine unglaubliche Temperatur in dem Draht. So richtig kräftig Zupacken nach dem Verdrallen kann ich da nicht.

    Zu Anfang hatte ich Draht mit 0,6 mm und 0,8 mm Durchmesser. Die Ösen halten sicher auch, aber beim Verdrallen brach der Draht sehr oft. Mit dem dickeren Draht und einem größeren Ösendurchmesser ist die Fehlerquote nicht mehr so hoch.

  3. Für das Dekor

    Für die Gestaltung der Jerks habe ich zu Anfang Pinsel und Farbe benutzt. Da Ergebnis sah dann entsprechend aus. In der zweiten Stufe kam dann das 'Fotofinish' zum Einsatz. Fischbilder au papier drucken, ausschneiden, aufkleben... fertig. Es hat funktioniert.
    Weitere Versuche mit Farben Spraydosen waren nicht so erfolgreich, wie ich mir das gewünscht hätte. Also Airbrush....

  4. Für die Beschichtung

    Auch hier fand ein Lernprozess statt. Nach einer einfachen Lackschicht, die leider keinem Hechtbiss stand hielt, besteht die Versiegelung jetzt aus mindesten drei Schichten Epoxidharz. Das ist zwar ein aufwendiger Prozess, aber die Oberfläche ist wesentlich härter als nach einer einfachen Lackschicht. Wobei die Beschichtung mit Epoxi durchaus seine Tücken hat.


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