Tagebuch eines Hobbybäckers
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Backtagebuch...

Mittwoch, 1.5.2013

Es sollte am Ende des Tages eine Überraschung geben. Ein neues Rezept ist entstanden. Was war passiert? Ich hatte am Dienstag Abend beim Sauerteigansatz in die falsche Kiste gegriffen. Es entstand ein Sauerteig aus Dinkelmehl. Irgenwie war das nicht mein Tag...

Am Mittwoch Morgen kam dann das große Erwachen. Was nun????

Rann an die Mehlmengenberechnung, Mehl-, Salz- und Wassermenge ausgerechnet, Hefe und Wallnüsse in den Teig und los. Leider hatte ich ein etwas wenig Wasser im Teig. Der Rechner ging wahrscheinlich nach...

Das Ergebnis sieht so aus, und hat einen tollen Geschmack. Es ist ein wenig zu fest, aber das geht noch so durch.

Dinkelsauer mit Wallnüssen

super knusprig

und auch extrem lecker

Wir haben gleich im Garten das erste Brot vertilgt. Etwas Butter und selbstgemachtes Bärlauchpesto... einfach unschlagbar...

Samstag, 16.3.2013

Backem im verschneiten Garten bei -6 °C, strahlendem Sonnenschein und dann auch noch  4 Tage vor den Frühlingsanfang, wenn das nicht etwas besonderes ist?

tolles Backwetter

Es war etwas besonderes. Pizza ala 'Steini', die zum Flammkuchen mutierte, Vollkornbrot, Weißbrot und dann noch eine Lammkeule im Backofen. Es war anstrengend aber es hat wieder riesig Spaß gemacht. Zumal auch einige 'Zaungäste' von Anfang an dabei waren.

ganz schön neugierig...

Angefangen hat der Backtag schon am Abend zuvor. Der Pizza- bzw Flammkuchenteig braucht seine Zeit. Ähnlich wie der Sauerteg für das Brot, kommt der Hefeteig bereits 20 Stunden vor dem Backen in den Teigkneter. Beim Einsatz von 1000 gr. Mehl brauche ich dann aber auch nur ca. 2-5 gr. Hefe. Die Zeit tut ein übriges zur Hefevermehrung.

Teig in der Maschine

Neugierig geworden? Das Rezept ist als 'ultimativer Pizzateig' bei den Steinbackofenfreunden zu finden.

fertig - ab in den Kühlschrank

Am nächsten Tag wird der Teig in portionsweise Aufgeteilt und nocheinmal für ca. 5 - 6 Stunden im Warmen zur Gare gelagert. Dann den Boden formen, belegen und für weinige Minuten bei etwa 350 °C in den Ofen. So kann das dann aussehen:

Versuch 1 vorher

Versuch 1 nachher

Der Boden sieht nach dem Backen auf echtem Stein dann etwa so aus:

im echten Steinofen gebacken

Vor dem Flammkuchen habe ich aber noch die Lammkeule kurz angebraten. Bei mehr als 380 °C im Ofen dauert das nur wenige Minuten, bis das Fleisch ein braune Kruste hat. Da bleibt natürlich viel Saft im Fleisch selbst. Mehr dazu in der Rubrik 'Aus Topf und Pfanne'. Aber ein kurzer Blick soll hier auch möglich sein:

angebraten bei ca. 380 Grad

Ab dem Mittag war des alles dann nicht mehr so aufregen. Vollkornbrot wie gehabt, dieses Mal aber wieder mit Wallnüssen, Weißbrot mit schweizer Mehl und dann am Abend die Keule zum Garen in den Ofen.

So schön, wie der Tag anfing, so schön ging er auch zu Ende.

aus 11 kg Teig werden 10 Brote...

Was sonst noch passierte:

Zum Ausfegen der Glut aus dem Ofen nehme ich einen Kokosbesen, der vorher einige Zeit im Wasser steht. Dieses Mal war aber kein Wasser (Frost) im Garten. Was dann geschah, ist im nächsten Bild zu sehen.

wer mit dem Feuer spielt...

 

Samstag, 8.12.2012

Ein ereignisreicher Backtag ging mal wieder erfolgreich zu Ende. Hier die Kurzfassung:

Pizza
Zwiebelkuchen
Vollkornbrot
Treberbrot
Weißbrot
Mohnstolle
Kaninchenbraten

Begonnen hat der Tag um 7.30 Uhr. Anheizen bei ca. -8 °C. Das war aber kein Problem.  Zum Mittag stand, wie so oft,  Pizza und Zwiebelkuchen auf dem Plan.

zwei Bleche zum Mittag

und wie das duftet...

Zum Brot gibt es nicht so viel zu berichten. Außer, dass Treberbot auf dem Plan stand. Auf Wunsch, habe ich vier kleine Brote mit dem 'Brauabfallprodukt' gebacken. Es wird ein recht herbes, aber sehr saftiges Brot.

Mit dabei war auch wieder unser Nachbar mit Weißbrot Schweizer Art.

sechs Brote im zweiten Gang

Zum Mittag am Sonntag sollte es Kaninchenbraten geben. Wir haben das Kanin zerteilt, mit Senf eingerieben und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Dazu kamen Speck, Möhren, Pastinaken, Knoblauch, Zwiebeln und gesalzene und geriebene Möhren. Die Teile habe wir auf der Gusspfanne im Garten angebraten und anschließend im Backofen gegart.

Kaninchenteile

Gusspfanne für die Feuerschale

Kaninchenteile

Kaninchenteile

Nach dem Anbraten wartete bereits die Mohnstolle auf einen Platz im Ofen. Gegen 20.00 Uhr war es dann soweit. Die kleinen Probestollen waren recht schnell gebacken. Danach nur noch ein wenig Puderzucker, fertig.

Kaninchenteile

Kaninchenteile

Am Ende des Backtages kam dann die Kaninchenpfanne unter Alufolie bei ca. 160°C in den Backofen. Am Sonntagmorgen sah das dann so aus:

Kaninchenteile

Die Bratensoße habe ich auf dem Küchenherd aus dem Bratensud gemacht. Das Gemüse war nach der Nacht im Backofen noch recht bissfest. Unter Zugabe von zwei Backpflaumen und einer getrockneten Aprikose entstand eine super Soße. Nach einer kurzen Kochzeit habe ich das Gemüse in der Soße püriert und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.
- Lecker - !

Soße im Topf

Dazu gab es Gemüseallerlei aus Möhren, Kohlrabi und Blumenkohl mit frischen Kräutern. Es war ein Genuss.

 

Sonntag, 11.11.2012

In anderen Regionen Deutschlands wird am 11.11. gefeiert. Bei uns wird gebacken. Ich habe von einem Hobbybierbrauer Treber bekommen. In drei Broten habe ich das 'Brauereiabfallprodukt' eingearbeitet. Es ist Geschmackssache. So richtig begeistert war ich nicht.

Unser Nachbar war auch wieder mit Nussbrot und Hefezopf am Start. Es war ein sehr schöner Tag. Bei Sonnenschein, angenehmen Temperaturen haben wir Pizza, Treberbrot, dunkles und helles Nussbrot gebacken und verkostet. Siggi hat ein Stück selbstgemachten Lachsschinken und Kräuterschmalz zum Verkosten mitgebracht. Dazu gabe es ein Gläschen Glühwein. Ein rund um gelungener Tag.

Jetzt aber noch das Rezept für die Hefezöpfe:

Zutaten:

1 kg Zopfmehl
110 gr. Butter
40 gr. Hefe
600 ml Milch
20 gr. Salz.

Zubereitung:

Mehl in eine Schüssel sieben. In der MItte eine Mulde eindrücken und etwas warme Milch und die Hefe hineingeben. Die Hefe auflösen und nach und nach mit Mehl verrühren. Die Butter in der restlichen warmen Milch auflösen und in die Schüssel geben. Das Salz dazu und zu einem geschmeidigen Teig  kneten.

Der Teig stand diese Mal einen Tag bei ca. 10 °C. Der war einfach super, sehr elastisch und er ist im Backofen wunderbar aufgegangen. Leider gibt es davon keine Bilder.

Zum Nachmachen empfohlen!!!!!

Samstag, 20.10.2012

Wir hatten Besuch aus der Schweiz. Nach gelungener Pizza mit dem ultimativen Teig der Steinbackofenfreunde gab es natürlich wieder Brot. Zum erstem Mal habe ich dabei frische Wallnüsse in zwei der acht Vollkornbrote getan. Super Geschmack. Das mache ich jetzt häufiger.

Der Höhepunkt war dann jedoch das Formen von Hefezöpfen. Der Teig war nach original schweizer Rezept und von Hand geknetet. Immerhin waren fast 4 kg Zopfmehl im Teig. Das ist eine ganze Menge.

Ich durfte dann versuchen zwei Zöpfe zu flechten. Die bewegten Bilder dazu gibt es in Kürze. Die Zopfbrote haben sowohl mit und auch ohne Aufstrich hervorragend geschmeckt.

So geht's...

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Versuch 1

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Verzweiflung pur

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für 'apfel_user' als mp4

1. Film

Am Ende war das Ergebnis sehr schmackhaft und außerdem auch sehr ansehnlich...

Donnerstag, 12.7.2012

Heute ist ein besonderer Backtag. Ich will zum ersten Mal zwei Backgänge hintereinander machen. Im ersten Teil gibt es Vollkornbrot und im zweiten Teil soll Weißbrot in den Ofen. Das Besondere an dem Weißbrot ist die Tatsache, dass das Mehl, das Rezept und der Bäcker aus der Schweiz stammt. Ich bin sehr gespannt, wie das so alles abläuft.

Der Ofen ist heute eine Stunde früher als sonst angeheizt. Das Glutbett ist bereitet...

Jetzt, einen Tag später, einiges zum Geschehen. Es gab, wie immer, 8 große und zwei kleine Mischbrote. Danach kamen dann noch 9 schweizer Weißbrote in den Ofen. Der Teig war ein reiner Weizenmehlteig. Das Mehl war eine Mischung aus Grahammehl und Halbweißmehl. Ich musste erst mal nachschauen was das für Mehlsorten sind. Die Mehle bei uns sind nach Typen sortiert, in der Schweiz haben die Mehle eigenständige Namen.

Egal. Der Teig war beim Kneten so fest, dass mein Teigkneter aufgegeben hat. Der Knethaken blieb mehrfach stehen und die Rutschkupplung tat ihre Arbeit. Kein schönes Geräusch. Es blieb dann nicht weiter übrig als den Teig weiter mit der Hand zu kneten. Eine schweiß- treibende Angelegenheit. Am Ende kamen aber sehr schmackhafte Brote aus dem Ofen. Wir haben uns vorgenommen, die gemeinsame Nutzung des Ofens zu wiederholen. Die Bilder muss ich erst noch aufbereiten. Dazu hatte ich bis jetzt noch keine große Lust. Obwohl das erste Weißbrot bereits vertigt ist.

 

Donnerstag, 5.1.2012

Unser Brot ist fast aufgegessen. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, den Ofen erneut anzuheizen. Obwohl für heute sehr viel Wind und Regen angesagt war, ist das Wetter erträglich. Um 7.30 Uhr habe ich das Räuchergestell nebst reifendem Schinken aus dem Ofen genommen  und angeheizt. Mal sehen, was der Tag so bringt....

Es war nicht ganz so einfach wie sonst. Als der Ofen die richtige Backtemperatur hatte, war der Brotteig leider noch nicht backfertig. Es fehlte noch die Teiggare. Also wanderten die Brote erst bei ca. 230 °C in den Ofen. Dadurch verlängerte sich der Backvorgang um etwa 20 Minuten. Die Brote waren nicht ganz so dunkel wie sonst. Der Geschmack ist aber wieder genau so, wie wir es mögen. Wenn der Ofen abgekühlt ist, werde ich wieder Schinken räuchern.

Das nächste Räuchergut wird dann eine gebeizte Lachsseite sein. Der wird morgen gekauft und dann erst einmal gebeizt.

Sonntag, 6.11.2011

Dies ist ein besonderer Tag. Auf dem Plan stehen Zwiebelkuchen, Pizza, Streuselkuchen, Brot und Stolle.

Zur zweiten Mal sollen Stollen im Steinbackofen gebacken werden. In dem Forum der Steinbackofenfreunde hat sich eine Gruppe von Hobbybäckern zum gemeinsamen Stollenbacken verabredet. Nach einer genialen Backanleitung haben wir recht gute Ergebnisse erzielt.

Hier einige Bilder vom Geschehen des Tages.

Pizza und Zwiebelkuchen Pizza und Zwiebelkuchen

Nach kurzer Backzeit waren die ersten zwei Bleche gebacken.

fertig nach 8 Minuten Freude beim Bäcker

Nach dem Mittag kam dann je ein Steusel- und ein Pflaumenkuchen in den Ofen.

fertig nach 8 Minuten Streuselkuchen

Gegen 15.00 Uhr, dann die acht Vollkornbrote und danach, schon im Dunkeln die Stolle.

Brote

Dienstag, 27.9.2011

Gerade ist der Sauerteig für morgen angesetzt. Im Ofen sind wieder Äpfel. Morgen gegen 7.30 Uhr werden sie dem Feuer weichen. Es wird endlich wieder gebacken. Das erste Mal, dass ich dabei Malz im Teig verarbeite. Ich bin sehr gespannt, ob sich die Kruste wirklich verändert. Ich werde darüber berichten.

Es ist vollbracht.....

Es sind wieder acht Vollkornbrote geworden. Der Einsatz von Malz war ein voller Erfolg. Die Kruste der Brote ist um ein Vielfaches knackiger, trotz Kastenform. Meine Tabelle zur Rezeptberechnung hat auch funktioniert. Der Geschmack ist sehr gut.

Sonntag, 25.9.2011

Wir haben heute an einer Landstraße (27. Ordnung) Äpfel aufgesucht bzw. gepflückt. Die Bäume hängen brechend voll. Davon werden wir so viele Apfelringe wie möglich 'produzieren'. Dazu muss ich erst noch testen, bei welcher Befeuerung eine brauchbare Temperatur im Ofen entsteht. Also am Sonntag Abend zwei Arme voll Holz in den Ofen...

Leider war es wohl zu viel. Ich konnte erst am Montag die gehobelten Äpfel in den Ofen tun. Am Dienstag Morgen allerdings hatten wir perfekt getrocknete Äpfel. Das behalten wir bei. Davon gibt es mehr.....

Sonntag, 1.5.2011

Das erste Mal Backen im fast fertigen neuen 'Backhaus'. 7.45 Uhr war Anheizen. Eine Karre voll Birkenholzscheite sind im Ofen verschwunden. Der Schornstein raucht...

Der Schornstein raucht  es lodert ein Feuer
 Das ist der Rest

Geplant sind heute 4 Bleche Kuchen, acht Brote, ein Auflauf zum Abend und Äpfel zum trocknen. Dazu folgen die entsprechenden Bilder...

 der Zwiebelkuchen ist noch im Ofen

Pizza nacht Art des Hauses  klassischer Steuselkuchen
 Streusel mit Apfel  Streusel mit Konfitüre
Dazu kam noch ein Zwiebelkuchen...

8 Brote zu je 1250 gr

Jetzt ist es 18.00 Uhr. Der Ofen hat noch 200 °C. Heute waren 5 Bleche Kuchen und 8 Brote im Ofen. Jetzt ist noch Gemüse und Folienkartoffeln im Ofen. Mit den Apfelringen muss ich wohl bis morgen warten.

Der Umbau hat sich gelohnt. Bei nur knapp einer Karre Holz ohne nachzulegen war der Ofen nach drei Stunden auf 370 °C. Zwei Stunden später bei 320 °C und nach dem Kuchen für weitere zwei Stunden auf 280 - 260 °C. Dann die acht Brote und die Ofentemperatur ging während des Backens auf 210 °C zurück. Punkt 16.00 Uhr waren die Brote fertig.

 

Donnerstag, 3.2.2011

Es ist wieder so weit. Michael muss den Ofen anheizen, denn ich habe am Vormittag Unterricht. An diesem Backtag habe ich mir mal ein wenig mehr Mühe gegeben, den Ablauf besser zu dokumentieren. Los geht es:

Vorteig aus Dinkelmehl Wasser und Hefe

Nach etwa 2 Stunden sah es im Ofen so aus. Etwa eine Karre voll Holz ist beinahe verbrannt. Die Glut bleibt aber noch für etwa 1 Stunde im Ofen. Lediglich der Zug wird ein wenig gedrosselt.

Gegen 11.00 Uhr habe ich dann den Ofen ausgeräumt. Die wenigen Glutreste stören vorerst nicht, denn ich backe ja in der Form.

nach dem Ausräumen

Nun ist es Zeit den Vorteig anzusetzen. Dazu wird Dinkel frisch gemahlen und mit Wasser und Hefe gemischt. Das Ganze kann dann bis zur entgültigen Teigbereitung im Warmen stehen und die Hefepilze können ihr Werk verrichten.

der Vorteig ist stark aufgegangen

Jetzt muss der Teig geknetet werden. Dazu kommen alle Zutaten plus 600 gr. Joghurt in die Rührschüssel meiner Kentmaschine. Die ist dann etwa 25 Minuten beschäftigt.

Teig vor dem Kneten

Teig kneten

Während dieser Zeit werden die Formen vorbereitet. Das heißt, sie werden mit Öl ausgepinselt und für die Befüllung bereitgehalten.

Backtemperatur

Der Teig ist seit etwa einer Stnde in den Formen und gut aufgegangen. Die Teiggare scheint erreicht. Der Blick auf das Termometer zeigt mir, es kann losgehen. Also nicht wie rann und rein mit den Brotformen in den Ofen. Nach dem Einschießen liegt die Temperatur relativ konstant bei 240°C. Zwei, mit Wasser vollgesogenen, Schamottesteine dienen der Beschwadung. Ein Blick in den Ofen nach ca. 20 Minuten sieht so aus:

 im Ofen ist es eng geworden...

Nach weiteren 30 Minuten war das Werk vollbracht. Sieben Brote landen auf dem Tisch. Schnell ein wenig angefeuchtet und auf dem Rost zum Abkühlen lagern. Das Ergebnis dieses Backtages kann sich sehen lassen. Der Geschmack ist wieder top.

drei von sieben...

 


 

 

Einblick in den Ofen...

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Sonntag, 16.1.2011

Nach dem am vergangenen Sonntag einfach nur schreckliches Wetter war, und ich den Ofen nicht angeheizt hatte, war es nun an der Zeit für Nachschub im Brotkorb zu sorgen.

Der Sauerteig stand also eine Woche gut gekühlt. Ich dachte, es wird schon noch funktionieren. Hat es zwar, aber das Brot schmeckt anders als wir es bisher kennen.
Auf dem Plan stand an dem Tag Pizza, Streuselkuchen, Brot und ein Krautauflauf. Genau in dieser Reihenfolge hat es dann auch geklappt. Pizza bei etwa 350 °C, Steuzelkuchen bei 330 °C, Brot gegen 15.30 Uhr bei 265 °C und dann gegen 18.00 Uhr der Auflauf. Der Sonntag war nicht langweilig. Das Ergebnis was den Blechkuchen und den Auflauf angeht, war 'ne glatte 1,0. Beim Brot war das Ausshen besser als der Geschmack. Der Sauerteig hat einfach zu lange gestanden. Beim nächsten Mal bn ich schlauer....

Brote Brote

Pizza vorher ...im Ofen

Streuzelkuchen Temperatur ca. 285 °C

Für Bilder vom Auflauf war keine Gelegenheit mehr, der Hunger war größer als gedacht. Im Nu war alles verputzt. Es muss dann wohl geschmeckt haben...

Freitag, 26.11.2010

Es wird meinen 1. Versuch mit Christstollen geben. Im letzten Jahr habe ich mich noch nicht getraut. Jetzt kenne ich den Ofen etwas besser. Fehlt nur noch der Versuch...

Am Freitag soll es losgehen. Geplant sind ca. 6 kg Teig. Daraus sollen dann auch mindesten 6 Stollen entstehen. Ich werde darüber berichten....

Aus den 6 kg Teig wurden mehr als 10 kg. Das ergab 7 Stollen a 1,5 kg und eine zur Probe von 650 gr.

Sonntag, 21.11.2010

Der Sonntag brachte wirklich ein wenig Sonne in den Garten. Wie immer war gegen 7.30 Uhr Anheizen. Zum Mittag gab es Pizza ala Gartenofen. Hefeteig mit Pesto, Salamischeiben, frischen Champignos, Tomaten und frisch geriebenen Käse. Das Ganze bei 350 °C für 8 Minuten in den Ofen --- fertig.

Dann gab es das Brot. Dieses Mal nur 6 statt bisher 8 Brote. Dadurch hatten die Brote mehr Platz im Ofen. Die Bräunung war besser. Zumal ich die Brote nach ca. 40 Minuten aus der Form genommen und sie anschließend noch 20 Minuten fertig gebacken habe. Die Anfangstemperatur lag bei 265 °C. Das Ergebnis war toll. Sehr schöne Farbe, runndherum knusprig. Wieder eine Erfahrung mehr.

Dienstag, 29.6.2010

Bei zu erwartenden Temperaturen von mehr als 30 Grad Celsius habe ich etwas verhaltener geheizt. Zum Glück habe ich keine Nachbarn, die sich am Rauch des Ofens stören.

Es war wieder ein sehr schöner Tag. Dieses Mal gab es Fladen aus Dinkelvollkorn, Steuselkuchen und natürlich Brot. Zu Feier des Tages Kürbiskernbrot. Über Nacht hatte ich Paprikastreifen und Apfelringe zum Trocknen im Ofen.

 

Sonnstag, 23.5.2010

Da am Herrentag von dem Brot leider nichts mehr übrig war, gab es am Sonntag den nächsten Backtag. Die Familienfeier am Sonnabend dauerte etwas länger. Deshalb hatte ich den Ofen bereits in der Nacht gegen 01.00 Uhr das erste Mal angeheizt. Am morgen hatte ich dann nur noch ein Stündchen nach zu heizen.

Es gab wieder Flammkuchen und Brot. Nebenbei habe ich auch noch mal schnell 10 Forellen geräuchert. Die schmecken mit dem frischen Brot auch sehr gut.

 

Donnerstag, 13.5.2010

Sonntag, 11.4.2010

Heute machen wir einen Testlauf für das Backofenfest im Mai. Wir haben Freunde eingeladen, die als Versuchsobjekte herhalten müssen. Es gibt Flammkuchen - Marke Altmark, Vollkornbrot und eine Wildpfanne.

Der Teig für die Flammkuchen ist mir sehr gut gelungen. Das Resultat kann sich sehen lassen (Galerie).

Mit dem Brot ging das anschließend auch recht reibungslos. Der Ofen hatte drei Stunden nachdem Ausräumen und nach 7 Flammkuchen genau die richtige Temperatur für die Brote.

Gegen 15.45 Uhr kam das Wild bei etwa 170 °C in den Ofen. Anfängliche Bedenken, der Ofen wäre zu kalt, haben sich bald zerschlagen. Das Ergebnis ist umwerfend.

Wild mit Rotwein- Obst- Gemüsesoße und dazu frisches Brot... Das ist nicht zu toppen.

Im Folgenden einige Bilder vom ersten Backtag in unserem Garten.

 

Flammkuchen - Altmark spezial
Sieht ja gut aus...
und schmeckt!!!
Brot danach
sg101949.jpg
sg101950.jpg
Wildpfanne - Siggi
etwa 2 Stunden später
Siggi schneidet auf...
Das ist Hirschrücken
 

 

Montag, 22.3.2010

Leider hatte ich nicht nach jedem Backtag die nötige Gelassenheit, um hier noch einige Zeilen zu schreiben.

Seit Januar habe ich vier weitere Versuche mit dem Ofen und verschiedenen Rezepten unternommen. Heute hatte ich ein Roggenmischbrot (60/40) im Ofen. Der Teig gelingt mit gut. Kein Wunder bei der Maschine. Die Herausforderung ist der Ofen. Die Anheizphase beträgt ca. 2,5 - 3 Stunden. Nach dem Ausräumen habe ich zwischen 410 °C und 385 °C. Es dauert dann auch etwa 2 - 2,5 Stunden bis die Temperatur bei 280 °C liegt. Nach dem Einschießen habe ich dann aber konstant 230 °C für die nächsten 2 Stunden. Nach etwa 50 Min. sind die Brote fertig. Immer wieder ein Erlebnis.

Die Restwärme nutze ich im Moment noch zum Trocknen von Holz für den nächsten Backgang.

 

 

 

Samstag, 16.01.2010

Bei eisigem Wind aus Nord Ost war das Wetter ja nicht so berauschend. Trotzdem habe ich mich spontan zum Backen im Freien entschlossen. Der Sauerteig, immerhin 2,5 kg, war um 10.00 Uhr backfertig. Also nach meinem nicht ganz so gelungenen Silvester-Backtag jetzt ein neuer Versuch. 9.40 Uhr anheizen. Dieses Mal habe ich ausschließlich Nadelholz benutzt. Gegen 12.00 Uhr habe ich dann den Ofen ausgeräumt. Die Anfangstemperatur lag bei 375 °C. Nach der ersten Stunde Ofenruhe waren es noch immer 330 °C.

Gegen 11.30 Uhr hatte ich mit der Teigbereitung begonnen. Dank der Maschine war der Teig nach 25 Minuten perfekt geknetet. Er war dann auch schnell auf die acht Formen mit je 1250 Gramm verteilt.

Jetzt kam die größte Herrausforderung beim Backen mit Sauerteich. Der Zeitpunkt der Teiggare und die Ofentemperatur muss zusammenpassen. Ich musste den Ofen mehrmals auswischen und Tür und Kamin öffnen, um auf etwa 240 °C zu kommen. Es hat aber gut geklappt. Bei 240 °C einschießen und nach 55 Minuten waren 8 Brote mit perfekter Kruste fertig.

Ein schöner, gelungener Backtag...

Mittwoch, 16.12.2009

Nach dem der Ofen eingepackt ist, gibt es nun endlich den ersten Versuch im Steinbackofen. Da im Moment Minusgrade herrschen, hatte ich gestern Abend bereits ein wenig vor geheizt. Jetzt ist der Ofen seit ca. 1,5 h in Gang. Das Brot (6 Stück) steht im Herd bei 45° C. Ich schätze, es dauert noch etwa 1- 1,5 h, bis der Teig backfertig ist. Bis dahin habe ich Zeit das Rezept auf zu schreiben. Ich habe zum ersten Mal Schrot gemahlen und im Teig verwendet. Allerdings hatte ich das Weizenschrot in Wasser eingeweicht. Mal sehen, wie das Ergebnis wird.

 das kann sich sehen lassen!

Es hat alles vom Feinsten geklappt. Der Ofen hat die Hitze sehr lange gehalten. Trotz Backvorgang mit Zwischenlüftung, offener Abzugsklappe beträgt die Temperatur um 17.00 Uhr noch immer 180° C. Immerhin habe ich den Ofen um 12.30 Uhr ausgeräumt. Da waren allerdings 330° C im Ofen. Ich musste also erst durch Lüften und Auswischen die Temperatur absenken. Eingeschossen bei 270° C für 25 min, dann aus der Form genommen und weitere 20 min gebacken. Die Temperatur lag am Ende bei 230° C. Vielleicht ein wenig zu heiß. Das Ergebnis gelällt mir aber gut. Mal sehen, wie die Krume aussieht.

Durch den Einsatz des Teigkneters war es nicht so dramatisch, 8,5 kg Teig zu bereiten. Von Hand sicher eine Knochenarbeit.

 die Maschine ist Klasse

Jedenfalls macht der Ofen mit der Dämmung Lust auf mehr. Der nächste Backtag ist an einem Wochenende. Dann  mit Pizza vor dem Brot und Kuchen danach...

 

 

 


 


Freitag, 20.11.2009

Nach einer längeren Pause ein neuer Eintrag. Leider hat es mit der Metallummantelung für den Backofen noch immer nicht geklappt. Da das Wetter momentan unbeständig und sehr schlecht ist, fällt das Backen im Freien zurzeit leider aus.

Die gute Nachricht, es gibt bei uns jetzt auch einen Teigkneter. Maximale Teigmenge: 12 kg. Da ich für einen vollen Ofen ca. 10 kg Teig brauche, passt das gut. Bis der Ofen fertig ist, backe ich im Herd (leider). Das Brot wird durch den länger gekneteten Teig wesentlich lockerer und die Struktur ist sehr gleichmäßig. Die Anschaffung hat sich schon jetzt gelohnt.

 

 


 

Sonntag, 11.10.2009

Ein neuer Versuch im Elektroherd íst wegen Brotmangel im Haushalt notwendig. Der Backofen im Garten muss noch umbaut werden und das Wetter ist heute nicht gerade sehr geeignet, um im Freien am Backofen zu stehen.

Am Vormittag habe ich mich mit einem Bäckermeister a.D. über meine Hobbybackerei unterhalten können. Die Tipps von ihm habe ich versucht, um zu setzen.

Auf Anraten habe ich die gesamte Teigmenge erst für etwa 2 Stunden ruhen lassen, dann die Brotlaibe geformt und nur für etwa 5 Minuten im Gährkorb belassen. Frei auf dem Blech gebacken bei 240°C Anfangstemperatur und 200°C zum fertig backen.

Heraus kamen zwei Brote a 1 kg. Allerdings ist die Rissbildung sehr stark. Aber das stört mich persönlich nicht wirklich. Noch sind sie im Ofen... (19.30 Uhr). Wenn es nicht gar so schlimm mit der Rissbildung wird, gibt es sicher auch Bilder davon.

Die Brote sind fertig. Beide sind stark gerissen. Ja. Teiggahre!!! Jetzt kommt der Geschmackstest. Im Bauch ist es dunkel, da sieht kein Mensch die Risse. Testurteil der 'Stiftung Brottest im Hause Wels': gut !

Es geht doch....

 

 


 

 

Mittwoch, 23.9.2009

Heute war wieder ein sehr erfolgreicher Backtag. Michael hat den Ofen perfekt vorbereitet. Und das auch noch mit weniger Holz als beim letzten Mal. Es kamen zusammen 10 Brote aus dem Ofen. Zwei davon als Weißbrot im zweiten Backgang. Die Temperatur am Boden war pefekt, die Oberhitze hätte etwas stärker sein können. Wir sind aber mit dem Ergebnis zufrieden. Drei Stunden nach dem Backen sind auch nur noch vier Brote im Haus. So ist das nun mal....

 


 

Montag, 21.9.2009

Hier eine kleine Zusammenfassung des letzten Backtages. Michael hatte die verantwortungsvolle Aufgabe, den Sauerteig am Vortag anzusetzen. Das Ergebnis ist im Bild festgehalten.

Mittwoch 10.30 Uhr geht es los. Michael bereitet das Holz vor und beginnt gegen 11.00 Uhr mit dem Heizen. Bevor es im Ofen nicht komplett brennt, beginne ich nicht mit dem Teig. Es ist fast 11.30 Uhr, als ich mit der Teigbereitung beginne. Das dauert etwa 30 min. Dann werden die Backformen gefüllt und jeweils zu viert in der Backröhre bzw. in der Gährbox warm gehalten. Der Sauerteig tut seine Wirkung. Um 14.45 Uhr kann ich die Brote einschießen.

Das Anheizen muss ich aber noch ein wenig verbessern. Es gelingt noch nicht, den Boden des Ofens gkeichmäßig aufzuheizen. Der vordere Bereich ist deutlich heißer als das hintere Drittel. Da gibt es noch viel zu tun. Mit der Wärmedämmung hält der Ofen jetzt auch die Temperatur deutlich länger. So waren gegen 19.00 Uhr noch immer 160° C im Ofen. Die Brote waren gelungen. Drei davon habe ich an Bekannte und Freunde zum Testen gegeben. Ich hatte nur positve Resonanz.
Jetzt muss ich mich auch mal an frei geschobene Brote heranwagen. Dann allerdings nicht als Vollkornbrot. Schaun wir mal, was der nächste Backtag so bringt.

Heite habe ich die Zeichnung für die Ofenverkleidung fetig gemacht und zum Metallbauer gebracht. Anfang Oktober soll der Ofen eine Verpackung bekommen. Bis dahin werden aben noch einige Brote gebacken...

 


 

Sonntag, 13.9.2009

Gestern habe ich zum ersten Mal meinen neuen Holz- bzw. Steinbackofen unter 'Volllast' erprobt. Nach einer etwa drei stündigen Anheizphase, ausschließlich mit Nadelholz, habe ich acht Brote a 1 kg gebacken. Bereits nach 45 min waren die ersten vier Brote durchgebacken und konnten aus dem Ofen. Da ich beim Anheizen die Glut nicht gleichmäßig genug verteilt hatte, mussten die vier anderen Brote noch etwas länger im Ofen bleiben.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Das Beste daran, es hat auch hervorragend geschmeckt.

 

Der erste Versuch

 


 

 

Sonntag, 30.8.2009

Ich werde jetzt meine Erlebnisse beim Backen hier chronologisch eintragen.

Wir haben heute meine Schwiegereltern zum ersten backofen(f)test eingeladen. Ich habe Flammkuchen, Fleisch, zwei Vollkornbrote und zwei Mischbrote vorbereitet. Das Geschehen wollten wir fototechnisch als 'Vorher - Nachher Show' dokumentieren. Das ist uns nur bedingt gelungen.

Die Anheizphase hat prima funktioniert. Ein wenig Fichtenholz und dann ordentlich Buche hinterher.

Das Feurer brenntGanz schön viel Glut

Nach ca. 2,5 Stunden wurde der Ofen ausgeräumt. Der erste selbstgemachte Flammkuchen mit Saurer Sahne, Kräutern und Schinken wandert in den Ofen.

sieht gut aus...

Danach kommt das Fleisch in einer Grillschale (keine gute Idee!) hinein. Es dauert nur etwa 15 min. und es sah so aus...

sieht auch gut aus...

Der Fleischsaft lief natürlich aus der Schale. Im Ofen ist das nicht so tragisch, aber auf dem Brotschieber fand ich das nicht ganz so lustig. Aber es gibt ja Schleifmittel.

Nach Flammkuchen und Fleisch, nun das Brot. Das Vollkornbrot ist sehr gut geworden. Die beiden Mischbrote (frei geschoben) waren nicht so toll. Keine Farbe, zu trocken, zu feste Kruste. Macht nichts, beim nächsten Versuch geht's bestimmt besser. Davon gibt es leder keine Nachher-Fotos. Nicht weil der Versuch misslang, wir haben es einfach vergessen. Vorher-Fotos gibt es trotzdem:

VollkornbrotGanz schön viel Glut

 


 

Die Anfänge...

Seit etwa  drei Jahren experementiere ich mit dem Brotbacken. VersucheDie Resultate waren am Anfang nicht immer so, wie ich mir das gewünscht habe, aber nach einem Besuch eines Backseminars im Backdorf in Heiligkreuztal sind die Ergebnisse deutlich besser.

Daraus ergibt sich dann auch die Frage, worin wird gebacken. Zurzeit immer noch im Elektrobackofen in der Küche. Die Planung für einen Holzbackofen im Garten nimmt langsam Gestalt an.

 

 

 


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