AIDA cara in Richtung Norden
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Norwegen, wir kommen!

31.03.2012 Kiel 01.04.2012 1. Seetag
02.04.2012 Bergen 03.04.2012 2. Seetag
04.04.2012 Oslo 05.04.2012 Göteborg
06.04.2012 Kopenhagen

31.3.2012 Kiel

Am Samstag war es wieder so weit. Gegen 11.00 Uhr waren wir am Ostseekai in Kiel. Vor uns lag eine 7 tägige Reise und das dazu gehörige Schiff.

Die AIDAcara im Hafen von Kiel

Die Anreise war sehr entspannt. Das Gepäck wanderte bereits in den Bauch des Schiffes. Wir sollten es erst spät am Abend wiedersehen. Das Auto haben wir ganz in der Nähe im Parkhaus abgestellt. Gegen 12.00 Uhr begann das 'Einchecken'. Schlange stehen die Erste!

Danach Pause bis gegen 14.00 Uhr. Wir haben uns die Zeit in der Stadt vertrieben. Das Wetter war sehr schön. Zwar recht kalt und ziemlich windig, aber dafür gab es Sonne satt.

 AIDACara und Color Magic

Kurz nach 14.00 Uhr hatten wir dann die Möglichkeit, zwei Schiffe der besonderen Art auf ein Foto zu bekommen. Das war schon beeindruckend.

Als Beweis dafür, dass es Frühling wird gab es ein Foto von den aufgebrochenen Kastanien  an der Kaistraße in Kiel. Im Laufe der Reise haben wir bei jedem Stopp versucht, eine Kastanienknospe zu finden.

 Der Frühling lässt grüßen

Dann aber an Bord. Von wegen. Schlange stehen die Zweite! Es wollten immerhin etwa 1200 Menschen an Bord. Nach gefühlten drei Stunden waren wir an Bord. Meine Freude hielt sich in Grenzen. Ein solches 'Gewusel' hatte ich nicht erwartet. Von den Koffern alledings war noch nichts zu sehen. Egal, das wird schon noch. Wurde es dann auch, aber erst gegn 21.30 Uhr.

Das Schiff sollte gegen 17.00 Uhr ablegen. Vorher gab es die obligatorische Rettungsübung. Die Gäste einer Kabine hatten das nicht so ernst genommen, sodass wir eine längere Wartezeit mit Rettuungsweste hatten. Der 'Chef' klang ziemlich ungehalten.

Dann ging es los. Zum Abschied gab es ein Tageslichtfeuerwerk für das auslaufende Schiff. Das war ganz nett anzusehen.

Sollte jetzt der Urlaub beginnen?

Nach einer Runde durch das Schiff, wollte ich schon wieder nach Hause. So ein Gedränge im Restaurant hatte ich nicht erwartet. Egal, vielleicht wird das ja noch! Zur Beruhigung haben wir uns einen Glühwein an Deck verordnet. Dort war noch etwas weniger Trubel und der Glühwein hat gut getan.

 kurz vor dem Auslaufen

Der Urlaub begann dann aber mit einer 70 minütigen Wartezeit vor der Schleuse zum Nord-Ostsee-Kanal. Es war wohl ziemlich viel los auf dem Kanal. Leider konnten wir die Durchfahrt nicht mehr bei Tageslicht genießen. Trotzdem hat und die Begeisterung einiger Schiffsfans am Ufer überrascht.

Kanaldurchfaht in der Dämmerung

Irgendwann am Abend waren auch die Koffer da. Das Abendessen war wieder mit viel Gewusel verbunden. Am Buffet bildeten sich hier und da lange Schlangen. Die Einen schauten die Anderen waren sich nicht schlüssig, die Nächsten schaufelten sich die Teller voll als sei es das letzte Essen an Bord. Das war genau nach meinem Geschmack.
- Noch hat der Urlaub nicht begonnen! -

So viel zum ersten Tag auf der AIDAcara. Es gab am Abend noch Begrüßungssekt und einen ersten Versuch, auf dem Pooldeck bei 2° C Stimmung zu verbreiten. So richtig ging das aber nicht los!

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1.4.2012 auf dem Weg nach Bergen

Der 1. April begann für uns gegen 8.00 Uhr. Wir hatten erstaunlich gut geschlafen. Die Kabine ist ok. Die Nachbarn sind nicht zu hören. Das ist sehr angenehm. Allerdings liegt die Kabine direkt unter dem Theater. Die Proben haben wir schon mitbekommen. Das war aber kein Problem.

Die Fahrt in der Nordsee begann mit bewegter See und strahlend blauem Himmel. Die Temperaturen kamen nicht über 5° C hinaus. Dafür hatten wir aber die richtigen Sachen im Koffer.

 der erste Seetag

 noch ist aller ruhig

Am Abend wurde die See etwas unruhiger. Noch war aber alles im grünen Bereich und die Gesichtsfarbe normal. Das allerdings sollte sich ändern. Der Kapitän kündigte Wellenhöhen von mehr als drei Meter an. Die oberen Decks wurden geschlossen. Auf der Info-Karte im Schiffs-TV standen Böhen von bis zu 30 m/s. Das sind immerhin 8 - 10 Windstärken. Da unsere Kabine sehr weit vorn im Schiff war, haben wir das Auf und Ab recht gut mitbekommen. Ich hatte versucht, das zu dokumentieren. Die Kamera halte ich in der Hand und sitze dabei auf der Koje...

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Über die Gesichtfarbe zu dieser Zeit möchte ich hier nichts weiter sagen. Nach einem Besuch in der Schiffsklinik ging das dann aber auch wieder. Die Nacht war aber dennoch sehr unruhig. Am nächsten Tag hieß es dann, es waren Wellen mit fünf Meter und mehr dabei.

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2.4.2012 Bergen

Wir kommen in der regenreichsten Stadt Norwegens kurz nach 9.00 Uhr an. Beim Anlegen verdunkelt ein Schneeschauer die Sicht. Als das Schiff festgemacht hatte begrüßte uns Bergen mit Sonnenschein.

Ankunft in Bergen

Wir machten uns gleich auf den Weg. In wenigen Minuten waren wir an der Festung Bergenhus. Dort überraschte uns ein weiterer Schneeschauer. Es sollte nicht der Letzte an diesem Tag bleiben.

Die Festung Bergenhus im Schnee

Nach wenigen Minuten war der Spuk aber wieder vorbei. Die Schneedecke blieb auch jetzt wieder nur sehr kurze Zeit. Es sollten noch einige Schauer kommen. Trotzdem:

Der Frühling gewinnt den Kampf

Nach der Stippvisite auf der Festung ging es natürlich in Richtung Bryggen. Die alten Holzhäuser sind schon etwas besonderes. Da noch keine Touristensaison ist, war sich der Andrang nicht sehr groß. Wir konnten uns in aller Ruhe in den Hinterhöfen bewegen.

Bryggen im Sonnenschein

In den Hinterhöfen von Bryggen

Danach ging es natürlich zum viel gerühmten Fischmarkt. Na ja, es ist eben noch keine Saison und ganau nebenan wird die neue Touristeninformation Bergens gebaut. Ein paar 100 Gramm Rekker musten aber unbedingt mit. Mir haben sie geschmeckt.

Das nächste Ziel war natürlich der Fløien. Es ging mit der Bahn auf den Berg. Von oben hatten wir eine sehr schöne Aussicht auf Bergen. Da soll noch mal jemand behaupten, Bergen ist ja  nicht so groß. Von oben betrachtet ist es doch schon eine Großstadt.

Im Zentrum liegt der Fischmarkt

Es ist auch nicht zu übersehen, es gab den nächsten Scheeschauer. Es dauerte aber immer nur Minuten bis die Sonne wieder durch kam. Zum Mittagessen gingen wir wieder an Bord. Beim Essen sah es dann draußen so aus:

 Schnnetreiben vom Feinsten

Nach dem Essen wollten wir noch den alten Häusern in Bergen einen Besuch abstatten. Wir waren zwar nicht im Freilichtmuseum aber die kleinen Häuschen und die schmalen Gassen haben schon etwas.

Es soll aus einen LKW hierhin transportiert worden sein

Für Autos gibt es kein Durchkommen

Auf dem Rückweg zum Schiff konnten wir noch Sonne pur und schöne Ausblicke auf die Stadt genießen.

Sonne am Nachmittag

Die erste Stadt auf unserer Reise hat uns schon begeistert.

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3.4.2012 auf dem Weg nach Oslo

Nun folgte ein weiterer Seetag bis nach Oslo. Der Wind war aber dieses Mal gnädig und schaukelte das Schiff nicht ganz so durch wie am Vortag. Die Sonne gab sich alle Mühe und so war auch das Sonnendeck an diesem Tag gut gefüllt. Es geht doch....

ein Platz an der Sonne

ein zaghafter Versuch mit dem Brunch an Deck 10

Mit der Abenddämmerung liefen wir in den Oslofjord ein. Tausende von Lichtern im gesamten Fjord empfangen uns. Ein toller Eindruck. Der lässt sich nur schwer in einem Foto wiedergeben.

Einfahrt in den Fjord

Nach dem das Schiff direkt an der Akerhusstranda festgemacht hat und wir von Bord durften, waren wir auch schon unterwegs. Oslo bei Nacht, das war doch mal was. Allerdings ist Dienstag, und es ist 23.00 Uhr. Da ist nicht mehr so viel los in der Hauptstadt. Egal noch einige Fotos vom nächlichen Oslo und dann zurück zum Schiff. Morgen geht es dann gleich nach dem Frühstück in die Stadt.

Karl Johans Gate

Das Rathaus bei Nacht

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4.4.2012 Oslo

Das Schiff liegt direkt vor der Akerhusfestung. Der Weg zum Schloss dauert von hier nur knapp 15 Minuten. Das hatten wir ja am Abend schon ausprobiert.

Liegeplatz vor der Festung

Unser erster Weg am Morgen führt uns zum Rathaus und zum Blumenmarkt.

Blumenmarkt am Morgen

Von dort geht es zum Bahnhof. Von hier aus ist es ein kurzer Weg zur Oper. Die Baustellen in diesem Bereich versperren hier und da die Sicht, aber das wird ja vielleicht im Sommer schon fertig sein.

Im Bahnhof

Blick auf die Oper

Auf dem weiteren Weg trafen wir dann auch auf zweit Reiterinnen der Polizei. Ein Anblick, der zuerst etwas Verwunderung bei uns ausgelöst hat. Aber wie im Auto, haben die beiden ganz brav an der rotrn Ampel halt gemacht und auf grün gewartet. -- Auch nicht schlecht!--

Berittenen Polizei in Oslo

Andrea wollte natürlich die Domkirche besuchen. Wir wollten doch auch mal auf dem Gestühl Platz nehmen, wo vor einiger Zeit so viele gekrönte Häupter saßen. Allerdings war die Kirche erst ab Mittag für Besucher geöffnet.

Die Domkirche

Am immer noch abgesperrten Regierungsviertel vorbei, führte uns unser Weg zu einem Friedhof, auf dem viele bekannte norwegische Persönlichkeiten ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

Auf dem Friedhof

Ganz in der Nähe konnten wir dann einige sehr alte Häuser bestaunen. Es war nicht das Gammeloslo aber dennoch zwei Straßen, die für Autos kaum zu passieren waren. Schöne bunte, alte Holzhäser, die liebevoll hergerichtet worden sind. Einfach ein Hingucker.

Schönes altes Oslo

Schönes altes Oslo

Auf dem Rückweg zum Schiff machten wir dann der Domkirche noch unsere Aufwartung. Die Kirche ist schlicht, aber sehr schön. Andrea wusste genau, wer, bei der Taurung von Mette Marit und dem norwegischen Trohnfolger Prinz Haakon, wo gesessen hatte.

Altar der Domkirche

Nach dem Mittag starteten wir dan den zweiten Ausflug zum königlichen Schloss. Wir wollten unbedingt den Wachwechsel am Mittag miterleben. Pünktlich um 14.00 Uhr marschierte die neue Wache zur Ablösung auf. Es ist auch hier wieder ein Zuschauermagnet. Einige hundert Besucher waren vor Ort.

Wachablösung

Nach einem Bummel rund um das Schloss wollten wir uns noch Akkerbrygge anschauen. Einige Male haben wir die Flaniermeile am Hafen von der Fähre aus betrachtet. In den letzten Jahren hat sich hier wirklich viel verändert. Ähnlich wie in der Hamburger Hafencity entstand hier auch ein neuer Stadtteil. Viele moderne Häuser, dazwischen die alten Speicher zur Einkaufspassage umgestaltet. Das Alles über Kanäle mit dem Boot erreichbar. Das ist schon beeindruckend. Über die Preise der Wohnungen bzw. Liegeplätze müssen wir nicht nachdenken....

Das Wetter war aber am Nachmittag so schön, dass wir den Eindruck hatten, halb Oslo hat frei und sitzt in der Sonne. Da war richtig viel Bewegung auf den Stegen, Wegen und Plätzen. Selbst auf einigen Booten im Hafen wurde bereits gefeiert.

Akkerbrygge am Nachmittag

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5.4.2012 Göteborg

Für den Bericht ist es jetzt recht spät. Ich stelle erstmal ein paar Bilder ein.

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